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28.09.2016 TGW-Hochsprungmeeting erfolgreich umgezogen/“Stimmung besser denn je“

Die Feuerprobe ist bestanden. Nachdem die TGW-Leichtathletikabteilung mit ihrem Hochsprungmeeting vom Lutherplatz auf den Platz der Partnerschaft umziehen musste, bangten die Organisatoren schon etwas, ob alles glatt laufen würde. Viele Gespräche hatte es im Vorfeld mit der Stadt gegeben, gemeinsam suchte man die beste Lösung, um das für Worms einmalige Event nach einjähriger Zwangspause wieder durchführen zu können. „Die Sache mit den Bühnenelementen, die dafür sorgen sollten, die Unebenheiten im Boden auszugleichen, war schon ein Wagnis", erläutert Felix Gerbig, der Vorsitzende der Abteilung und Hauptkoordinator der Veranstaltung. „Aber direkt beim Nachwuchsspringen am Nachmittag konnten wir aufatmen. Der Boden war nicht nur gut, sondern ließ hohe Sprünge zu."
So kam es denn auch nicht von Ungefähr, dass der Sieger dieses Wettbewerbs, Elias Jelinek (Mörser SC) mit 1,83m mal gleich eine neue Bestleistung aufstellte. „Man musste sich erst ein bisschen dran gewöhnen", so der großgewachsene 15-jährige, „aber dann war es super."
Abends, beim Höhepunkt, dem Springen unter Flutlicht, gab es dann ein paar weitere Fragezeichen. Wie würden die Lichtverhältnisse sein? Reicht der Anlauf für die Springer und - die wichtigste Frage überhaupt - würde das Wetter halten? Auch hier Erleichterung, Licht - zur Verfügung gestellt vom THW Worms - und Anlauf waren top, das Wetter schwächelte zwar, was der Atmosphäre und der tollen Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Das Publikum feuerte jeden Springer an, freute sich lautstark über jeden geglückten Versuch und harrte trotz Regens größtenteils bis zur Siegerehrung aus.
Gleich drei Athleten überquerten die magische 2m-Marke. Auf Rang drei landete der Bornheimer Pascal Zimmer, der in Worms schon öfter zu Gast war und immer ein Garant für gute Leistungen ist, mit glatten 2 Metern. Drei Zentimeter höher ging es für Nils Kappeller (LC Paderborn), der den zweiten Rang belegte, und für den Sieger Dennis Hutterer (ASC Darmstadt), der sich aufgrund seiner geringeren Fehlversuche vor Kappeller platzieren konnte. Beide hätten die 2,06m drin gehabt, jedoch machte der Regen den Athleten einen Strich durch die Rechnung. „In erster Linie war es allerdings Kopfsache", so Hutterer nach dem Wettkampf, der der am Ende wassergetränkten Anlaufbahn nicht so recht traute. Und Kappeller setzte hinzu: „Schwierig war auch die Reflexion des Flutlichts auf der nassen Bahn."
Ansonsten waren beide voller Lob über die Anlage und genossen die besondere Location. Für Nils Kappeller war es „ein einzigartiges Erlebnis" und auch Dennis Hutterer fand den Wettkampf „richtig Klasse." Beide möchten sehr gerne im nächsten Jahr wiederkommen.
Begeistert zeigte sich auch Beigeordneter Uwe Franz, der sich im Vorfeld sehr für den Fortbestand des Meetings eingesetzt hatte: „Das war eine Mega-Veranstaltung der TG Worms mit dem Dom als ganz beondere Kulisse. Top-Sport unter schwierigen Witterungsbedingungen und ein Publikum, das alle Sportler feierte. Das war Stadion-Atmosphäre. Riesen-Kompliment an die Organisatoren um Felix Gerbig". Dieser zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden: „Ein exzellentes Publikum, das ordentlich Rabatz gemacht hat und begeisterte Springer - was will man mehr? Kleinigkeiten werden wir verändern, aber wir entwickeln uns von Jahr zu Jahr weiter - nicht zuletzt auch durch die tolle Unterstützung der Volksbank Alzey-Worms. Der Ort ist perfekt, die Stimmung war besser denn je."

27.09.2016 Silvia Bloedon erfolgreich bei" Süddeutschen"

Erfolgreicher Saisonausklang für TGW-Leichtathletin Silvia Bloedorn. Bei den Süddeutschen Mehrkampfmeisterschaften der Senioren in Nieder-Olm nahm sie erstmalig seit 2013 wieder an einem Dreikampf teil und sicherte sich souverän den Titel. Mit 2.133 Punkten (100m: 15,06sec, Weit: 3,89m, Kugel: 6,37m) verwies sie ihre Hauptkonkurrentinnen Ulrike Baier (TV Idstein 1.339 Punkte) und Cornelia Pelz (LG Langen 1.180 Punkte) deutlich auf die Plätze 2 und 3. Dabei kamen ihr vor allem ihre beiden Paradedisziplinen Sprint und Weitsprung zu Pass, im Kugelstoßen hat sie noch Potenzial. „Silvia hat diesen Wettkampf rein aus dem Training heraus gemacht“, so Trainer Frank Töngi nach dem Titelgewinn, „nach den Deutschen haben wir es aber ein bisschen heruntergefahren.“ Wird sein Schützling künftig öfter Mehrkämpfe bestreiten? Schließlich sind die Knieprobleme, die sie lange quälten, nach einer OP ausgestanden und sie kann wieder voll laufen und springen. „Eine Option ist das immer“, so Töngi.

29.08.2016 Backfischfestumzug 2016

Mit einer mobilen Hochsprunganlage präsentierten wir uns beim diesjährigen Backfischfestumzug. Trotz der heißen Temperaturen zeigten unsere Nachwuchsathleten bei jedem Stopp tolle Sprünge und zeigten dem zahlreichen Publikum auf der Wegstrecke was in unserer Abteilung so alles passiert. Zudem wurden Flyer mit Trainingszeiten verteil und wir nutzen die Chance Werbung für unser Hochsprungmeeting vor dem Dom am 17.09.2016 zumachen.

15.07.2016 Silvia Bloedorn dominiert bei Deutschen Meisterschaften der Senioren in Leinefelde-Worbis

Wenn's mal läuft, dann läuft's. Dass dies keine Binsenweisheit ist, erfuhr TGW-Leichtathletin Silvia Bloedorn bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren in Leinefelde-Worbis. Drei Disziplinen, drei Medaillen – besser geht es kaum. Gleich mit einem Kracher war sie in ihr Sport-Wochenende eingestiegen und gewann im Weitsprung ihrer Altersklasse W60 mit guten 4,09m den Titel. Dabei war sie die einzige Athletin dieser Konkurrenz, die die 4 Meter knackte – und das gleich vier Mal. Kurz darauf ließ sie mit einem dritten Platz über 100m die Bronzemedaille folgen. Ihre Zeit von 15,19sec stellte sie allerdings nicht ganz glücklich, aber „es war einfach nicht mehr drin“ - eventuell einem kleinen Spannungsabfall geschuldet, der nach dem Erfolg im Weitsprung herrührte. Am nächsten Tag saß Silvia Bloedorn dann wiederum im Startblock, vor sich die 200m-Strecke. Nach 32,11sec war sie im Ziel – ebenfalls wieder als Dritte. Mit diesen Ergebnissen zeigte sie, dass sie nach einer verletzungsbedingt schwierigen letztjährigen Saison wieder on top ist.

Ihre Trainingsgefährtin Susanne Decker wurde nach einem für sie zufriedenstellenden Wettbewerb im Weitsprung der Damen-Klasse W40 Fünfte. Dabei legte sie eine konstante Sprungserie hin, der lediglich ein kleiner Ausreißer fehlte, der sie weiter nach vorne gebracht hätte. Auch für sie zeigt aber die Formkurve definitiv wieder nach oben.

Einen fünften Platz erzielte auch TGW-ler Karl-Josef-Steffes im Hammerwurf mit einer guten Weite von 35,00m. Der erfahrene Werfer feierte just am Wettkampftag seinen 80sten Geburtstag und wurde bei der Siegerehrung sogar ganz offiziell vom Stadionsprecher mit einem Glückwunsch überrascht.

Sechster in der gleichen Disziplin wurde Dieter Kuntz (M75) mit einer Weite von 34,98m. Die dürften ihn nicht ganz zufrieden gestellt haben, zumal Bronze mit 36,72m wegging – die hat Kuntz normalerweise auch drin.

Auch organisatorisch zogen die Athleten am Ende ein positives Fazit: „Alles lief wie am Schnürchen und die Wettkämpfe begannen pünktlich“, resümiert Silvia Bloedorn. Damit hat sich die thüringische Kleinstadt Leinefelde-Worbis, die in diesem Jahr bei der Ausrichtung einer DM debütierte, durchaus für weitere große Wettkämpfe empfohlen.

15.07.2016 Auch jüngere Jahrgänge stark bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Eisenberg stellte TGW-Leichtathlet Hagen Druck einmal mehr sein Wurftalent unter Beweis. Im Speerwerfen der Altersklasse M14 schleuderte er das 600g schwere Gerät auf eine neue persönliche Bestweite von 40, 81m und gewann damit die Silbermedaille hinter Nils Kohlbacher vom USC Mainz (42,09m). Auch im Kugelstoßen platzierte sich der talentierte Werfer auf dem Treppchen. Mit 11,04m blieb er zwar etwas unter seinen momentanen Möglichkeiten, es reichte jedoch ganz knapp für die Bronzemedaille. In beiden Disziplinen startet Druck am kommenden Wochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften in Sankt Wendel. Wurftrainerin Kristina Telge: „Das Ziel ist in beiden Wettbewerben der Endkampf. Alles Weitere ist Zugabe, wobei ich mir sicher bin, dass vor allem der Speer auch noch ein ganzes Stück weiterfliegen kann.“

Sehr stark präsentierte sich in Eisenberg auch die erst 13-jährige Sina Kammerschmitt, die eine Altersklasse höher in der W14 gemeldet war. Sie sprintete im Vorlauf in pfeilschnellen 12,90sec über die Ziellinie und qualifizierte sich als Siegerin dieses Laufs direkt für’s Finale. Hier musst sie dann in einem Wimpernschlagfinale Milena Heintz (LAZ Zweibrücken, 12,94sec) und Charlotte Reihs (PSV Trier, 12,95sec) den Vortritt lassen und wurde mit 12,96sec Dritte.

Vierte im Hochsprung der W15 wurde mit 1,45m Jessica Keller, die zwar höhengleich mit der Drittplatzierten Emma Bölli (USC Mainz) war, jedoch die höhere Anzahl an Fehlversuchen aufzuweisen hatte. Mit 28,66m wurde sie darüber hinaus im Speerwurf Sechste. Einen sechsten Platz erzielte auch Teamkameradin Melissa Vandré im Kugelstoßen mit 8,56m.